BGZ Dornbirn


OA Dr. Christopher Hager, OA Dr. Clemens Poyßl, Prim. Univ. Doz. Dr. Walter Neunteufel, DGuKS Annette Geiger (vlnr)

Zertifiziertes Brustgesundheitszentrum Dornbirn

Frauen, die an einer Erkrankung der Brust leiden, brauchen Spezialisten, die sie bestmöglichst beraten und behandeln. Dem Brustgesundheitszentrum ist es gelungen, ein Netzwerk zu errichten, wo jede einzelne Frau nach ihren Bedürfnissen und Wünschen auf dem neuesten Stand der Medizin beraten und behandelt wird.

Die Europäische Union hat in ihren „European guidelines for quality assurance in breast cancer screening and diagnosis” auf Basis der EUSOMA-Standards die Implementierung von Brustgesundheitszentren in den EU-Mitgliedsstaaten bis 2016 beschlossen. Auf Wunsch der Europäischen Union haben die EU-Mitgliedsstaaten Strukturen zu schaffen, die es ermöglichen, dass spätestens 2016 an Brustkrebs erkrankte Frauen entsprechend den europäischen Qualitätsrichtlinien an Brustgesundheitszentren betreut werden. Von der Arbeitsgruppe „Brustgesundheitszentren“ des ÖBIG wurden die EUSOMA-Richtlinien auf die regio-nalen Besonderheiten Österreichs umgelegt und damit die Grundlage für die Zertifizierung von Brustgesund-heitszentren und affilierten Brustgesundheitszentren geschaffen. Nach sechsmonatiger Vorbereitungszeit wurde an der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung des Krankenhauses Dornbirn das „Brustgesund-heitszentrum Dornbirn – affilierter Partner des BGZ Tirol“ zertifiziert.

Partner des Brustgesundheitszentrums Dornbirn:
Strahlentherapie, LKH Feldkirch
Pathologie, LKH Feldkirch
Nuklearmedizin, LKH Feldkirch
Magnet-Resonanz-Institut, Dr. Martin Fleisch & Dr. Peter Hollenstein
Institut für Interventionelle Radiologie, Dr. Johannes Hoflehner & Dr. Günther Rettl
Radiologie, KH der Stadt Dornbirn
Innere Medizin, KH der Stadt Dornbirn
Plastische Chirurgie, Dr. Ludwig Hefel
BrustGesundheitZentrum Tirol

Brustgesundheitszentren kooperieren mit ihren Partnern und arbeiten nach Standards. Sie bemühen sich um eine ständige Optimierung von Arbeits- und Prozessabläufen in der gesamten Behandlungskette und müs-sen eine Mindestanzahl von 50 behandelten, an Brustkrebs erkrankten Frauen pro Jahr aufweisen. Die Leistung der Brustgesundheitszentren wird genauestens dokumentiert und überprüft.
Kernstück der Arbeit am Zentrum ist das „Tumorboard“. Hier wird gemeinsam mit den Partnern jede Frau in ihrer Situation und mit ihren Befunden diskutiert und eine Empfehlung über ihre Behandlung erstellt. Opera-tion, Chemotherapie und antihormonelle Therapie werden an der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung des Krankenhauses Dornbirn durchgeführt.

OA Dr. Christopher Hager, OA Dr. Clemens Poyßl und Prim. Univ. Doz. Dr. Walter Neunteufel betreuen die Brustkrebspatientinnen medizinisch gemeinsam mit der Pflege der gynäkologischen Station und der Ambulanz. DGKS Annette Geiger besucht derzeit eine Ausbildung zur „Breast Care Nurse“ an der Universität Innsbruck.
Röntgendiagnostik, MRT und interventionelle Radiologie sind für Früherkennung, Behandlungsplanung und Operation des Brustkrebs eine unabdingbare Voraussetzung: Die Röntgenabteilung unseres Krankenhau-ses, das Institut für interventionelle Radiologie Dr. Johannes Hoflehner und Dr. Günther Rettl und das Magnet-Resonanz-Institut Dr. Martin Fleisch und Dr. Peter Hollenstein sind neben den anderen niedergelasse-nen Radiologen Vorarlbergs seit vielen Jahren verlässliche Partner unserer Abteilung.

Mit Dr. Ludwig Hefel haben wir auf plastisch-chirurgischer Seite einen Partner für größere onkoplastische Eingriffe. Das pathologische Institut des LKH Feldkirch unter der Leitung von Prim. Univ. Doz. Dr. Felix Offner stellt mit histologischen und molekularpathologischen Untersuchungen die Grundlage der Behandlungs-planung zur Verfügung. Nicht nur zum Aufspüren des Wächterlymphknotens, sondern auch zum exakten Staging ist die Nuklearmedizin des Krankenhauses Feldkirch unter Prim. Univ. Doz. Dr. Alexander Becherer ein unersetzlicher Partner. Ungefähr 80 % der Frauen mit Brustkrebs werden an der Strahlentherapie Feld-kirch (Prim. Univ. Doz. Dr. Alexander De Vries) behandelt, die damit eine wichtige Kerndisziplin in der Betreuung von Frauen mit Brustkrebs darstellt.

Nur durch die perfekte Zusammenarbeit aller genannten Disziplinen kann die Betreuung von Frauen mit Brustkrebs suffizient erfolgen. Das zertifizierte Brustgesundheitszentrum Dornbirn zeichnet sich nicht nur durch funktionsfähige Interdisziplinarität aus, sondern auch durch eine intensive Teilnahme an nationalen und internationalen Studien.

Artikel auf frauenselbsthilfe.at
 

© 2018 BrustGesundheitZentrum Tirol - Zentrum für Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen
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